Dienstag, 19. Mai 2015

Berlin - Markthalle Neun

Street Food ist zur Zeit ein großes Thema in Deutschland. Ist euch sicher auch schon aufgefallen. Mich haben die hiesigen Street Food Festivals aber nie so richtig überzeugt. Der Eventcharakter lockt Massen von Menschen an. Und wenn man auch noch ein Eintrittsgeld blechen muss, verweilen diese Menschenmassen stundenlang vor Ort. Das führt zu langen Schlangen und einer übervollen Location. Viele Aussteller haben auch noch nicht so recht verstanden, was Street Food eigentlich ausmacht. Gutes Essen zu guten Preisen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man häufig durchschnittliches Essen zu überteuerten Preisen bekommt. Aber in Berlin sieht das alles etwas anders aus.


Willkommen in der Markthalle Neun und beim Street Food Thursday. Und was ist daran nun so toll? Erstens zahlt man kein sinnloses Eintrittsgeld. Zweitens findet dieses Event jede Woche statt, es ist dadurch vielmehr eine Selbstverständlichkeit als eine Sensation. Drittens trifft man dadurch auf eine überschaubare Menschenmenge. Und das Wichtigste: Die Aussteller wissen, was sie tun. Ein Stand sieht besser aus als der andere. Man bekommt alle nötigen Infos auf einen Blick und die angebotenen Gerichte lassen einem das Wasser im Munde zusammenlaufen.


Die Wahl fiel wirklich, wirklich schwer. Ich hätte überall etwas probieren wollen - das ging mir beim Street Food Festival in Düsseldorf noch nie so. Letztlich haben wir uns für Spätzle vom Heißen Hobel entschieden und waren absolut hin und weg. Als zweiten Gang gab es noch mit Ragout gefülte Risottobällchen - wenn ich mich nur an den Namen des Standes erinnern könnte... Beim Besuch zuvor haben wir uns übrigens auch auf dem Naschmarkt umgesehen und ein paar Macarons von Makrönchen mit Heim genommen.


Der langen Rede kurzer Sinn: Der Street Food Thursday ist definitiv einen Besuch wert und ich würde mir wünschen, dass Street Food Events in unserer Gegend sich ein Scheibchen von den Hauptstädtern abschneiden. Nichtsdestotrotz bin ich froh, dass der Street Food Gedanke endlich seinen Weg nach Deutschland gefunden hat.



Samstag, 16. Mai 2015

Weiße Moussetorte mit karamellisierten Haselnüssen

Long time no see. Es sei denn, ihr habt unsere Reise auf Instagram verfolgt. Portugal war ein Traum. Ich kann jedem anraten möglichst schnell einen Flug nach Lissabon zu buchen - checkt vorher nur, ob bei eurer Fluggesellschaft nicht zufällig gestreikt wird. Einerseits waren wir vom Lufthansa Service positiv überrascht - sie sprangen ein, weil die TAP in der Star Alliance vertreten ist - andererseits hätten wir uns ein Update von Herzen gewünscht, da wir bereits am Abend vorher auf einen späteren Flug umgebucht wurden. Ich hätte es mir erspart die Abendveranstaltung in Berlin frühzeitig verlassen zu müssen und wir hätten noch ein paar Stunden im (bereits bezahlten) Hotel schlafen können statt die Nacht durchzufahren. Aber genug davon, heute stelle ich euch ein geniales Rezept vor, das ich aus der Lecker Bakery nachgebacken habe.




250g dunkle Kuvertüre
200g Butterkekse
3 Blatt weiße Gelatine
150g Crème fraîche
100g Magerquark
300g Schlagsahne
5 El Karamellsoße
50g Zucker
50g Haselnüsse


Ihr startet zunächst mit dem Boden. Dazu fettet ihr eine Springform - mit Trennspray oder Öl - gründlich ein. Lasst die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und zerbröselt währenddessen die Kekse mithilfe eines Nudelholzes oder Hammers in einem Gefrierbeutel. Vermischt die Kekskrümel mit der Schokolade und formt daraus in der Springform den Tortenboden mit etwa 6cm hohem Rand. Stellt den Boden zwei Stunden kalt.


In der Zwischenzeit könnt ihr schon einmal die Galatine in kaltem Wasser einweichen und anschließend bei schwacher Hitze in einem Topf auflösen. Während die Galatine einweicht, verrührt ihr bereits Crème fraîche und Quark miteinander, 2 EL dieser Mischung werden dann in die aufgelöste Gelatine gerührt. Diese Gelatinemischung kommt dann zur Quarkmasse und alles wird gründlich vermischt. Idealerweise habt ihr dann keine Klümpchen, bei mir hat das nicht so hundertprozentig geklappt - schmeckt aber trotzdem super.


Schlagt die Sahne steift und hebt sie unter die Quarkmasse. Halbiert die entstandene Creme und gebt zu einer Hälfte 1 EL Karamellsoße. Da es mir mal wieder nicht gelungen ist Karamell selbst herzustellen, habe ich fertige Soße genommen (wird meistens beim Eis verkauft). Schmeckt auch einwandfrei. Weitere 4 EL Soße werden unter die zweite Hälfte der Creme gerührt. Verteilt die beiden Cremes nacheinander auf dem Schokoboden. Stellt die Torte etwa 4 Stunden kalt.


Die Wartezeit könnt ihr dazu nutzen, um gebrannte Haselnüsse herzustellen. Dazu müsst ihr 25 ml Wasser mit dem Zucker in einem Topf aufkochen lassen und die Haselnüsse hinzugeben. Kocht die Mischung bei starker Hitze solange bis das Wasser verdampft ist, rührt dabei regelmäßig um. Schaltet auf mittlere Hitze herunter und rührt solange weiter bis der Zucker karamellisiert ist. Verteilt die karamellüberzogenen Nüsse auf Backpapier, trennt sie ggf. mit einer Gabel und lasst sie auskühlen.


Wenn alles vollständig ausgekühlt ist, löst ihr die Torte aus der Form und gebt die gebrannten Haselnüsse darüber. Die Torte ist super frisch und passt perfekt an einen - hoffentlich bald nahenden - lauen Sommerabenden.


Ich hatte ja schon angekündigt, dass der Mai reisereich sein wird. Nächste Woche könnt ihr mich in Hamburg beim ADC Festival antreffen - wird sonst noch jemand da sein? Und direkt danach geht es mit der Familie nach London. Hoffentlich haben wir diesmal mehr Glück mit der Anreise. So oder so, ich freu mich riesig und wünsche euch noch ein schönes Wochenende. 


Donnerstag, 7. Mai 2015

Berlin - Brunch und Naturkunde

Ich habe noch eine kleine Runde Bilder aus Berlin für euch. Mit zwei Müsst-ihr-unbedingt-mal-hin-Tipps. Dazu gehört Father Carpenter Coffee Brewers, ein kleines Lokal mit einer außergewöhnlichen Speisekarte und beeindruckenden kulinarischen Kreationen. Wir waren zum Frühstück hier und haben uns pochiertes Ei auf Sauerteigbrot und Avocadodip gegönnt.


Ich weiß, dass viele sich für Museen nicht so recht begeistern können, aber dieses hier würde sicher auch Kulturmuffeln gefallen. Allein schon wegen der sehenswerten Eingangshalle und der skurillen Fischsammlung. Ihr solltet dem Museum für Naturkunde in Berlin also unbedingt irgendwann einen Besuch abstatten.


Ich bin übrigens gerade schon wieder in der Hauptstadt unterwegs, diesmal aber beruflich. Und danach geht es ins schöne Lissabon. Über Instagram halte ich euch auf dem Laufenden.


Freitag, 1. Mai 2015

Desktop Wallpaper / Mai

Der Mai ist da! Das ging jetzt flott, oder? Ich freue mich sehr auf diesen Monat. Mit der Arbeit geht es nach Berlin und Hamburg. Und privat fliege ich nach Lissabon und London. Das kann nur ein grandioser Monat werden, oder? Ein wenig gearbeitet wird zwischendurch aber doch, deshalb muss ein neuer Hintergrund her. Hier sind meine Favoriten für den Mai.

http://sodapop-design.de/2015/04/free-wallpaper-mai-2/
http://zugalerie.blogspot.fr/2015/04/calendrier-diy-de-mai.html
http://shopruche.com/free-desktop-wallpapers.html
http://www.mayricherfullerbe.com/2015/04/may-iphone-desktop-wallpapers.html
http://mini.reyve.fr/hello-mai/http://www.beinspiredcreative.com/free-download-may-2015-wallpaper-calendar/http://blog.redstamp.com/may-2015-free-calendars-wallpaper/
http://www.molliemakes.com/wp-content/uploads/sites/49/2015/05/Free-May-desktop-calendar-and-mobile-wallpaper-by-Jen-Gardner.jpg
http://www.maydesigns.com/m/digital-wallpapers-may-2015
http://ratherluvly.com/free-may-2015-desktop-calendar/



http://welovehandmade.at/2015/04/30/wallpaper-mai-2/

Ich habe mich noch nicht entschieden, welches Werk meinen Computer zieren wird. Aber Dank Feiertag habe ich ja noch etwas Bedenkzeit bis es mit der Arbeit wieder losgeht. Ich wünsche euch einen fabelhaften Start in den Mai!


Banana Chocolate Mini Donuts

Heute teile ich ein tolles Rezept für zuckersüße Mini Donuts mit euch. Ich wollte schon ewig und ewig Donuts selbst backen. Als ich von meincupcake.de das Angebot bekam den Shop auszuprobieren, stand eine Donut Backform deshalb ganz oben auf meiner Wunschliste. Und mit diesem Rezept habe ich auch direkt ins Schwarze getroffen.



2 reife Bananen
115g brauner Zucker
115g griechischer Joghurt
55g geschmolzene Butter
2 Eier (Raumtemperatur)
1 Päckchen Vanillezucker
240g Mehl
1 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
1 handvoll Chocolate Chips
200g dunkle Kuvertüre

Backofen auf 160 Grad (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Die Bananen mit dem Handrührgerät cremig schlagen. Zucker und Joghurt unterrühren.


Geschmolzene Butter, Eier und Vanillezucker hinzugeben. Zuletzt folgen noch Mehl, Backpulver, Natron und Salz. Mit einem Spatel die Chocolate Chips unterheben.


Fettet die Donutform mit Backtrennspray ordentlich ein. Füllt den Teig in eine Spritztülle, und gebt ihn nach und nach in die Form, sodass die Mulden etwa zu 2/3 gefüllt sind.


Die Donuts kommen für etwa 12 Minuten in den Backofen. Der Teig reicht etwa für vier Ladungen. Anschließend müsst ihr nur noch die Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Donuts damit übergießen.


Die Mini Donuts sind mit einem Happs im Mund und schmecken sehr, sehr lecker. Falls ihr also schon mal drüber nachgedacht habt, euch eine Donut Form zu holen: Tut es! Und falls ihr auf der Suche nach Backartikeln aller Art seid, dann schaut euch mal bei meincupcake.de um.



Montag, 27. April 2015

Berlin - House of Small Wonder

Der letzte Berlin Besuch war in vierlei Hinsicht ein Highlight. Aber ganz besonders kulinarisch gesehen. Das House of Small Wonder würde ich definitiv auch in diese Kategorie packen. Hinzu kommt hier noch eine beeindruckende Location - aber seht doch einfach selbst.


Das Essen war frisch, lecker und bezahlbar. Für mich gab es Onigiri und Miso Soup. Sah nach einer kleinen Portion aus, hat aber pappsatt gemacht. Mein Freund hatte das Ratatouille mit pochiertem Ei, Avocado und Reis. Lediglich der Matcha Cappucchino sah besser aus als er geschmeckt hat - das könnte aber auch zu meinem ambivalenten Verhältnis zu Matcha im Allgemeinen liegen. Wenn wir in Berlin leben würden, wären wir - Dank der netten Atmosphäre - vermutlich Stammgäste im House of Small Wonder.