Sonntag, 16. November 2014

Boston at Night

Guten Abend! Habt ihr Lust auf einen nächtlichen Spaziergang durch das schöne Boston? Dann nehme ich euch heute mit. Es geht von Beacon Hill nach Little Italy und schließlich über den Hafen wieder zurück nach Hause.


Ich hoffe, ich konnte den Flair ein wenig für euch einfangen. Damit verlassen wir auch diese schöne Stadt und begeben uns nach New York. Aber zwischendurch gibt es noch das eine oder andere Rezept. Ich hatte nämlich in letzter Zeit viel Muße, um zu Backen. Manchmal läufts im Leben nicht so, wie man es sich vorgestellt hat, und plötzlich steht man mit einer Menge Zeit da...








Donnerstag, 13. November 2014

One Lovely Blog Award

Berit hat mich mit einem Blogaward beehrt. Und zwar mit einem von der Sorte, die ich besonders gerne mag. Ihr könnt an dieser Stelle nämlich sieben Random Facts über mich erfahren, die ihr wahrscheinlich noch nicht gewusst habt.

1. Ich backe zwar (wahnsinnig) oft und gerne, esse aber selten davon. Ich mag viel lieber herzhafte Sachen: stinkige Käsesorten, würzige Kartoffelchips, oder fettige Pommes. Auf Schokolade habe ich nur selten wirklich Heißhunger. Da muss man schon mit was Besonderem um die Ecke kommen.

 
2. Ich bin viel zu ungeduldig für jegliche Beautyrituale. Ich langweile mich ganz furchtbar beim Baden. Alles, was länger als zwei Minuten dauert, ist eine Tortur: Haarmaske, Maniküre, Bodylotion... Aber was sein muss, muss sein.


3. Ich habe furchtbare Flugangst, und habe mal einen Siebenstundenflug (die Nase dezent ins Buch vergraben) praktisch durchgeheult, weil er so turbulent war. Wenn ich in Begleitung reise, hält sich meine Angst aber in Grenzen. Abgesehen davon versuche ich mich nicht von meinen Ängsten leiten zu lassen, und fliege deshalb trotzdem ständig durch die Gegend.


4. Das Gleiche gilt für kleinere körperliche Schwächen. Obwohl ich an Höhenschwindel leide, war ich bereits auf dem Empire State Building, dem Sears Tower, oder am Grand Canyon. Entdeckt habe ich dieses dezente Handicap übrigens, als ich beim Schulausflug auf eine Mauer geklettert und meine Knie sich wie Pudding anfühlten.


5. Das Designstudium war bisher die schwerste Entscheidung in meinen (relativ jungen) Leben. Die Angst vor dem Scheitern war groß. Und die finanzielle Belastung noch größer. Ich habe zwar viel Unterstützung erhalten, habe aber trotzdem (zum Teil bewusst) auf vieles verzichtet, was für viele meiner Freundinnen längst selbstverständlich war (z.B. weite Reisen, ausgiebige Shoppingtrips, Restaurantbesuche). Aber ich habe die Entscheidung nie bereut und als ich letzte Woche mein Diplom in den Händen hielt war ich stolz wie nie.


6. Ich bin hoffnungslos unromantisch. Mit Rosen, Pralinen und Schnulzen (Filme und Bücher) kann man mich jagen. Auch als kleines Mädchen habe ich nie vom Heiraten geträumt, und das hat sich bis heute nicht geändert. Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht freuen kann, wenn andere so ihr Glück finden. Im Gegenteil, wenn meine Freunde glücklich sind, bin ich es auch. ;)


7. Das Jahr 2014 war ein Arschloch. Nie zuvor ging es uns so blöd. Und jetzt hat es am Ende noch eine Schippe draufgelegt. Ich sammle gerade Ressourcen, um mich der nächsten Herausforderung zu stellen. Drückt mir die Daumen, dass es im nächsten Jahr besser aussieht.


Ich reiche diesen Blogaward natürlich wieder an ein paar wunderbare Blogs weiter:

Mareike von Girl on Travel
Jules von Jules kleines Freudenhaus
Denise von foodlovin
Stefanie von Squeaky Swing

Montag, 10. November 2014

Pumpkin Cinnamon Rolls

Euch ist sicher schon aufgefallen, dass der Blog seit Längerem nicht nur Tummelplatz für Reiseberichte und Rezepte, sondern auch Abladeplatz für mein Seelenchaos ist. Aber schließlich steckt ja ein realer Mensch dahinter. Das macht einen Blog doch auch aus, oder? 

Und dazu gehört auch ein wenig Mimimi... so nenne ich das übrigens, wenn wieder vermehrt die Stimmung im Keller ist. Ich würde ja gerne noch mehr mit euch teilen. Vielleicht könntet ihr aus meinen Fehlern lernen. Aber dafür stehe ich dann doch zu sehr mit meinem Namen in der Öffentlichkeit. Vielleicht ist das doch nicht ganz der richtige Kanal dafür. Dezente Einblicke in mein Gefühlsleben bekommt ihr ohnhin über Facebook und ein Stückchen Alltag über Instagram. So hat jedes Medium seine Berechtigung. ;)


Ich bin ein wenig vom Thema abgekommen. Heute teile ich das beste Rezept mit euch, das ich in letzter Zeit nachbacken durfte. Und ich sag euch, die Arbeit lohnt sich!! Für den Teig erwärmt ihr Milch und Butter zusammen in einem Topf bis die Butter gerade so geschmolzen ist. Verrührt das Kürbispüree mit dem braunen Zucker, der Muskatnuss und dem Salz. Gebt die Milch-Butter-Mischung hinzu. Und schließlich noch das Ei, das ihr vorher schon schaumig geschlagen habt, sowie die Hefe. 

Mixt alles ca. 30 Sekunden, und fügt etwa die Hälfte des Mehls hinzu. Nun verrührt ihr die Mischung etwa 5 Minuten, gebt das restliche Mehl hinzu und hängt noch eine 1 Minute hinten dran. Ich habe den Teig dann von allen Seiten möglichst gut mit Nonstick Spray eingesprüht, ihr könnt ihn aber sicher auch mit etwas Pflanzenöl bedecken. Deckt den Teig mit Frischhaltefolie ab und stellt ihn für etwa eine Stunde an einen trockenen, warmen Ort. Ich habe ihn in den leicht erwärmten Backofen gesteckt.


 Der Teig sollte im Volumen deutlich gewachsen sein. Gebt ihn auf eine gut bemehlte Oberfläche, und knetet ihn ordentlich durch. Um ihn auszurollen, werdet ihr noch einiges an Mehl brauchen, da er arg klebrig ist. Rollt ihn schließlich zu einem Rechteck aus.

Für die Füllung kombiniert ihr Zucker und Zimt miteinander. Bestreicht den Teig mit Butter und gebt die Zucker-Zimt-Mischung darüber. Rollt den Teig dann der Länge nach ein, und schneidet ihn in gleichgroße Röllchen. Gebt die Röllchen in eine eingefettete Auflaufform, und lasst sie wieder eine Stunde an einem warmen Ort ruhen. Heizt währenddessen den Backofen auf 180 Grad vor, und gebt die Pumpkin Cinnamon Rolls nach der Ruhezeit für ca. 25 Minuten in den Ofen. Nach 15 Minuten könnt ihr die Röllchen mit Alufolie abdecken, damit sie nicht zu braun werden.


Während die Teigröllchen im Ofen sind, könnt ihr bereits die Glasur vorbereiten. Schlagt den Frischkäse mit dem Handrührgerät cremig, gebt Ahornsirup, Milch und hinzu, und verrührt alles zu einer einheitlichen Masse. Die Glasur verteilt ihr auf den noch warmen Cinnamon Rolls.


Serviert die Pumpkin Cinnamon Rolls am besten noch warm und frisch aus dem Ofen. Die sind so unheimlich lecker. Bei uns haben sie nur kurze Zeit überlebt.

Dienstag, 4. November 2014

Streets of Boston - Pt. 2

Gegen Schlechtes-Wetter-Laune gibt's jetzt eine Ladung Sonnenschein aus Boston. Ich habe nämlich noch einen Schub Bilder für euch. Hach, ich sehne mich ja schon nach etwas Sonne und Wärme... hatte ich schon erwähnt, dass die neue Wohnung arschkalt ist? But on the bright side: Das schlechte Wetter macht mich noch zur Meisterbäckerin. Ich bin praktisch in der Küche eingezogen. Und habe zwar massig tolle Rezepte für euch, aber die Bilder machen mich irgendwie nicht glücklich - jaja, die Lichtverhältnisse in der dunklen Jahreszeit. Aber zurück zu Boston, Rezepte gibts beim nächsten Mal.


Die ersten Bilder sind noch in Little Italy und am Hafen entstanden. Bei den letzten waren wir in Cambridge unterwegs. Ich habe die intelektuelle Luft in Harvard gewinnbringend eingesetzt und an meinem Diplom gearbeitet. Hat sich ja halbwegs ausgezahlt. Dann verlassen wir jetzt notgedrungen wieder die amerikanische Ostküste und begeben uns in die graue deutsche Realität. Ich glaub, ich gehe noch was backen...


Samstag, 1. November 2014

hello mellow

Letzte Woche fand in Düsseldorf der Stijl DesignMarkt statt. Ich war mit einer lieben Freundin da, und wollte euch heute nur flott mein persönliches Highlight zeigen: die Marshmallows von hello mellow.


An Marshmallows habe ich mich selbst ja auch schon einmal versucht. Aber auf dem Gebiet habe ich noch einiges zu lernen. Anfang des Jahres habe ich dann über Etsy "Salted Caramel" und "Butterscotch" Marshmallows bei der Zukr Boutique in Edinburgh bestellt. Göttlich. Aber so weit weg. Und dann erblickten meine Augen letzten Sonntag die wunderhübschen Marshmallows von hello mellow.


Konzept und Optik hatten mich direkt überzeugt - so ein bezauberndes Verpackungsdesign! Daheim habe ich dann auch den Geschmack testen können, und bin absolut begeistert. Mein Favorit ist "Cool Peppermint" mit Schokoladensplittern. Einziger Wermutstropfen: der Preis hat es in sich (2,50 Euro für zwei Marshmallows). Wenn es auf meinem Konto wieder etwas rosiger aussieht, werde ich mir aber sicher über den Onlineshop noch eine Portion Marshmallows gönnen.

Ich will hier übrigens nur ein tolles Produkt mit euch teilen, das ich zufällig entdeckt habe. Vielleicht kann sich ja der eine oder andere da draußen auch dafür begeistern. Ich bekomme dafür leider keinen Jahresvorrat Marshmallows - hach, schön wärs. ;)







Mittwoch, 29. Oktober 2014

Streets of Boston - Pt. 1

Womöglich erinnert ihr euch noch, dass ich kürzlich in Boston war. Es hat eine ganze Weile gedauert durch hunderte von Bildern zu gehen, und meine Favoriten auszuwählen. Heute bekommt ihr aber endlich einen ersten Eindruck von dieser relativ unamerikanischen Stadt.


Anfang des Jahres ist meine liebe Freundin nach Boston gezogen. Puh. Ganz schön weit weg, oder? Aber nachdem ich sie diesen Sommer besucht habe, bin ich mir sicher, dass sie den Umzug nicht bereuen wird. Boston ist eine ganz zauberhafte Stadt mit vielen Möglichkeiten und reichlich schönen Ecken. Besonders toll ist Little Italy - davon werdet ihr noch mehr sehen - denn dort gibt es traditionell italienisch-amerikanische Lokale und Cafés mit Cannoli, wo das Auge hinblickt.


Ihr könnt hier unseren Siegeszug von der hübschen Wohnung in Beacon Hill bis nach Little Italy - und eine Schachtel mit köstlichen zweierlei Cannoli, einem Whoopie Pie und Biscotti von Mike's Pastry - verfolgen.


Ein kleines Highlight war auch der SoWa Market, den wir an unserem allerletzten Tag besucht haben. Das ist eine Mischung aus Antik-, Künstler- und Bauernmarkt. Das Beste sind aber die zahlreichen Foodtrucks, in die ich mich in Amerika ohnehin hoffnungslos verliebt habe.


Zum Abschluss noch die zwei schönsten Orte in Boston: die wunderbare Library und das kleine Apartment meiner Freundin - die während unseres Besuches diese hübsche Katze bei sich wohnen hatte. In nächster Zeit gibt es sicher noch das eine oder andere Bild aus Boston zu sehen, und danach folgen meine Eindrücke aus New York. Zwischendurch habe ich aber noch ein paar tolle Rezepte für euch.