Sonntag, 25. Januar 2015

Semmelknödel mit Pulled Pork

Hier gab es irgendwie schon länger keine herzhaften Rezepte mehr. Da fiel mir ein, dass wir letztens zum ersten Mal Semmelknödel zubereitet haben und die sehr, sehr lecker waren. Das Rezept teile ich deshalb gerne mit euch. Dazu gab es Pulled Pork von Tulip. Das Fleisch hatten wir in der Kühltheke erspäht, und wollten es unbedingt mal ausprobieren - weil wir bisher zu faul waren es komplett selbst zuzubereiten. Ist ansich nicht übel, nur die Würzung fand ich etwas zu intensiv.



Im ersten Schritt solltet ihr die Brötchen in Würfel schneiden und in einer Schüssel gut salzen. Die Milch wird zwischenzeitlich erwärmt und dann über die Brötchen gegossen. Verrührt alles gut miteinander und lasst es mit einem Tuch abgedeckt ein wenig ziehen.


Während die Brötchen weich werden, kann die Schalotte schon einmal in kleine Würfel geschnitten und in einer Pfanne mit etwas Öl goldgelb angeröstet werden. Dann wird die Petersilie klein geschnibbelt und mit der Schalotte zu den Brötchen gegeben. Den Knödelteig solltet ihr gut durchkneten und dann noch einmal 10 Minuten ziehen lassen.


Formt aus dem Teig mit feuchten Händen die Knödel und gebt sie in kochendes Salzwasser. Lasst sie einmal kurz aufkochen, und danach ca. 20 Minuten im Wasser ziehen. Am besten rührt ihr ab und zu um, damit sie nicht aneinander kleben und gleichmäßig garen.


Wenn sie oben schwimmen, könnt ihr die Semmelknödel abschöpfen und ab auf den Teller damit. Ein wenig Sauce vom Fleisch drüber und sie schmecken grandios. Ist übrigens weniger Aufwand als man vielleicht denkt. Diese Woche war ja blogtechnisch leider nicht viel los, aber heute wird endlich wieder fleißig gebacken, sodass es wahrscheinlich bald tolle, neue Rezepte für den Blog gibt. Ich wünsche euch einen entspannten Sonntag!







Sonntag, 18. Januar 2015

New York - Uptown Manhattan

Kommen wir zum letzten Teil der Manhattan Bilder. Mit ein paar Eindrücken vom Rockefeller Center, dem Museum of Arts and Design und aus dem Central Park. Nach Uptown treibt es uns immer am stärksten, wenn wir in New York sind. Einerseits wegen der ganzen Museen, dann wegen dem Central Park und natürlich wegen Two Little Red Hens (meiner liebsten Cupcakes Bakery).


Ich brauche gar nicht so viel dazu zu schreiben, oder? Außer natürlich, dass ich diese Stadt schmerzlich vermisse. Aber es bringt ja nichts der Vergangenheit nachzutrauern, nicht wahr? Dann drehen wir das Ganze mal um: Ich freue mich auf einen entspannten Sonntag mit der Familie, mit etwas Glück mit einem Abstecher zu Albert Heijn und hoffe darauf, dass die nächste Woche gut wird. ;) Das wünsche ich euch natürlich auch.

Sonntag, 11. Januar 2015

Peanut Butter Brownies

Ich habe mich heute dem ersten sonntäglichen Backen seit laaangem gewidmet. Dabei sind zwar nicht diese Peanut Butter Brownies entstanden, aber dieses Rezept wollte ich schon länger mit euch teilen. Die Brownies gab es nämlich bereits Anfang Dezember. Ich hatte noch eine Menge Peanut Butter und Kuvertüre im Schrank und suchte nach einer guten Verwertungsmöglichkeit. ;)



 

Wie üblich, müsst ihr zunächst den Backofen vorheizen, und zwar auf 160 Grad Ober- / Unterhitze. Dann die Chocolate Chips im Topf oder der Mikrowelle schmelzen lassen. Ich habe stattdessen Kuvertüre verwendet, klappt auch einwandfrei.

 

Mehl, Salz und Natron in eine Schüssel sieben. In einer anderen Schüssel Eier, Zucker und Öl ca. 2 Minuten mit dem Handrührgerät vermischen. Wasser und Vanillezucker, und anschließend die trockenen Zutaten sowie die geschmolzene Schokolade hinzugeben. Alles etwa 3 Minuten vermischen.


Nun kommt noch die restliche Schokolade hinzu, und der Teig kommt in eine eingefettete oder mit Backpapier ausgelegte Form.


Erhitzt die Peanut Butter entweder für 15 Sekunden in der Mikrowelle oder kurz im Topf, und gebt sie mit einem Löffel über den Brownieteig.


Die Peanut Butter Brownies kommen für etwa 35 Minuten in den Backofen. Danach lasst ihr sie auf einem Kuchengitter komplett auskühlen.


Ich hoffe, ihr hattet ein wunderbares Wochenende, und genießt die letzten Stunden des Sonntags. Mein Backprojekt ist super gelungen, also werden wir uns jetzt wohl den Bauch vollschlagen. Ich wünsche euch einen gute Start in die Woche!

    Mittwoch, 7. Januar 2015

    New York - Midtown Manhattan

    Ziemlich ruhig hier, nicht wahr? Der Einstieg ins Arbeitsleben nach dem ewigen Studententum ist gar nicht mal so einfach. Da braucht man schon eine kleine Eingewöhnungsphase. Und ich stecke noch mittendrin. Damit die Bilder aus New York aber nicht verjähren, gibt es heute noch einen Schub von Motiven aus Midtown. In den nächsten Tagen kommt dann noch ein cooles Rezept. Und vielleicht bin ich dann auch schon etwas mehr im Arbeitsrhytmus drin und kann mich wieder vermehrt dem Blog widmen.


    Die Grand Central Station und die New York Public Library gehören nach wie vor zu meinen liebsten Orten in Midtown Manhattan. Wobei sie unterschiedlicher nicht sein könnten, während es an dem einen Ort zu jeder Tages- und Nachtzeit vor Menschen nur so wimmelt, findet man am anderen viele ruhige, einsame Ecken.


    Am spannendsten sind in New York natürlich immer die Menschen. So international wie dort geht es nur an wenigen Orten der Welt zu. Dadurch fühlt man sich aber auch nie fremd. Die meisten New Yorker sind selbst zugezogen oder nur zu Besuch.


    Das sensationelle Frühstück da oben gibts übrigens bei Penelope auf der Lexington Avenue 159. Meine Freundin hat uns bei diesem Besuch mit dem Laden vertraut gemacht, und wenn ihr ein tolles Frühstück in Manhattan sucht, dann solltet ihr dort mal vorbei schauen. Und meinen dummen Gesichtsausdruck auf dem vorletzten Bild wollte ich euch nicht vorenthalten. Da hatte ich übrigens gerade einen Crepe Cake by Lady M am Bryant Park geholt. Er sah leider besser aus als er schmeckte.


    Ein genialer Fund war unser Hotel, das Pod 39, nahe der Grand Central Station. Die Zimmer sind klein, aber modern. Die Lage ist unschlagbar, und die Zimmerpreise für New Yorker Verhältnisse bezahlbar. Und das Beste: die Hotelbar auf dem Dach. Dort gibts Nachos mit Guacamole und Bier aus den Staaten - shame on me, aber das trinke ich wesentlich lieber das das deutsche Pendant.

    Morgen ist schon wieder Donnerstag. In zwei Tagen ist also Wochenende. Gut, ne? Wobei ich mich über diese Woche wirklich nicht beschweren kann. Aber vielleicht schaffe ich es am Wochenende endlich mal wieder etwas zu backen, das letzte Mal ist schon eine gaaaanze Weile her.

    Freitag, 19. Dezember 2014

    3D-Plätzchen aka Horischki

    Heute gibt es mal ein typisch ukrainisches Gebäck für euch: Horischki. Übersetzt heißt das soviel wie "Nüsschen", weil diese süßen Gebäckstücke normalerweise wie Walnüsse aussehen. Ich habe aber letztens bei meiner Mama ein Horischki-Gerät entdeckt, das Weihnachtsformen machen kann. Und bin seitdem ganz begeistert von diesen 3D-Plätzchen. Damit ihr euch vorstellen könnt, wie so ein Gerät aussieht, habe ich mal im Internet gestöbert und eins gefunden, womit ihr nicht nur verschiedene Formen, sondern auch Waffeln herstellen könnt (siehe hier).


    Wenn ihr euch für so ein Wundergerät entschieden habt, dann geht's ran an die 3D-Plätzchen. Das Rezept ist denkbar einfach. Wichtig ist nur, dass ihr ca. drei Stunden im Vorfeld die Kondensmilch in der Dose im Wasserbad kochen lasst, damit sie zu Karamell wird. Für den Teig verrührt ihr das Eigelb mit dem Zucker. Vermischt Butter und Mehl und knetet sie gut durch, gebt dann die Zucker-Ei-Mischung hinzu. Schlagt das Eiweiß steif und hebt es vorsichtig unter.


    Nun müsst ihr nur noch das Eisen aufheizen und den Teig in kleinen Kügelchen hineingeben. Die einzelnen Schalen brauchen nur wenige Minuten. Am Anfang muss man noch ein wenig üben, um die perfekte Teigmenge herauszufinden. Lasst die Schalen etwas abkühlen, befüllt sie mit der Karamellcreme und setzt die zwei Teile zusammen.


    Wenn ihr keine Lust habt Kondensmilch einzukochen, könnt ihr die Horischki zum Beispiel auch mit Nutella füllen. Dieses Wochenende wird noch einmal ordentlich weihnachtlich gebacken, und dann ist der Trubel ja fast schon vorbei. Unglaublich, wie die Zeit verfliegt, oder?

    Dienstag, 16. Dezember 2014

    Last-Minute-Geschenke: Lecker schenken

    Ich schenke zu Weihnachten gerne Selbstgemachtes. Am allerbesten sollte es noch essbar sein (z.B. das Chili-Knoblauch-Öl). Oder trinkbar wie die Hot Chocolate Mischung vom letzten Jahr. 30 andere Food-Blogger haben für Fans selbstgemachter Geschenke eine interaktiven Rezeptsammlung zum Thema „Lecker schenken“ erstellt. Eine Initiative gegen "Geschenke-Stress" und "unkreative Massenware". Find ich gut.


    Die Sammlung bietet auch einige perfekte Last-Minute-Weihnachtsgeschenke. Ihr könnt im Generator angeben, ob ihr zum Beispiel etwas Süßes verschenken wollt, und für wen das Geschenk gedacht ist (Mann, Frau oder Kind). 


    Außerdem wird dabei berücksichtigt, ob ihr Anfänger oder Profikoch seid. Das vorgeschlagene Rezept könnt ihr entweder direkt als PDF downloaden, oder aber in den anderen Rezepten nach etwas Passendem stöbern.


    Zum Rezept gibt es Verpackungs- oder Dekoideen (zum Beispiel nett gestaltete Geschenkanhänger als Druckvorlage). Das alles ist übrigens kostenlos und ihr braucht euch auch nirgends anmelden.


    Falls euch also noch das eine oder andere Geschenk fehlt, dann schaut doch einmal in die Sammlung hinein. Da wird sicher etwas dabei sein. Und falls ihr es noch nicht getan habt, dann nehmt noch am Gewinnspiel teil, ihr könnt eine London Retro Sonnenbrille von sunglassesshop gewinnen.