Travel: Zadar Part I

Dienstag, 23. August 2016

Zadar hat mich wirklich überrascht. Sowohl positiv als auch negativ. Ich habe hier den schönsten Sonnenuntergang meines Lebens gesehen, bin aber auch auf die größten Touristenmassen getroffen. Denn während der Saison ist Zadar einfach voll. Voller Leute. Aber das lässt sich schon verschmerzen. Schlimmer ist, dass Touristen viel Schlechtes anziehen: schlechtes Essen, schlechte Preise etc. Hochgerühmte Restaurants waren deshalb eher durchschnittlich in der Qualität, aber überdurchschnittlich teuer. Die vielen Menschen sind übrigens nicht unbedingt nur ein Nachteil. Wir haben zahlreiche spannende Persönlichkeit und einige schöne Momente in dieser kleinen Küstenstadt beobachtet. Ich würde wiederkommen. Nächstes Mal aber außerhalb der Saison.

Zadar surprised me. In positive and in negative ways. I saw the most amazing sunset in my life but also masses of tourists. During the season Zadar's simply crowded. People everywhere. But you get over it. Even worse is that tourists are a magnet for bad things: bad food, bad prices and so on. Highly praised restaurants turned out to be average concerning the quality of their food and above average concerning their prices. But those masses of people aren't only a disadvantage. We've seen and witnessed many interesting personalities and some beautiful moments in this small coastal town. So that I would consider to visit again. But next time off-season.


Das Steak war die Ausnahme von der Regel. An unserem letzten Tag fanden wir nämlich ein Lokal namens "Bon Appetit". Das Essen war gut und der Service hervorragend. Demnächst habe ich noch ein paar weitere Bilder aus Zadar für euch. Aber es könnte sein, dass ich das nicht mehr vor unserer USA Reise schaffe. Wie ihr euch vorstellen könnt, plane ich sehr fleißig. Das werde ich jetzt auch fortsetzen und wünsche euch eine gute Woche!

The steak was an exception to the rule. On our last day we found a place called "Bon Appetit". The food was quite good as well as the service. I have a few more pictures from Zadar to share with you. But maybe they'll have to wait until we've returned from the US. As you can imagine I'm busy making travel plans. And I will continue doing so. I hope you're having a great week.



Rezept: Lemon Poppyseed Pancakes

Sonntag, 14. August 2016

Ich liebe Pancakes. Aber ich langweile mich auch schnell, wenn ich immer das Gleiche mache. Die meisten Rezepte bereite ich maximal einmal im Jahr zu. Pancakes sind da eine Ausnahme. Aber dann müssen zumindest Variationen her. Deshalb gab es letztens sehr geile Lemon Poppyseed Pancakes basierend auf diesem Rezept.

I love pancakes. But I get bored quickly. I do most of my recipes only once a year. Pancakes are an exception to the rule. But I need some variations at least. That's why we had awesome lemon poppyseed pancakes the other day. They were based on this recipe.


Zutaten (für 2 Personen)

 120 g Mehl
75 g Zucker
1 1/2 TL Backpulver
1/2 TL Natron
1/4 TL Salz
240 ml Buttermilch
Schale von 2 Zitronen
Saft von 2 Zitronen
3 EL geschmolzene Butter
1 Ei
1 Päckchen Vanillezucker
50 g Mohn

1 cup flour
1/3 cup sugar
1 1/2 tsp baking powder
1/2 tsp baking soda
1/4 tsp salt
1 cup buttermilk
zest of 2 lemons
juice of 2 lemons
3 tbsp melted butter
1 egg
1 pkg vanilla sugar
1/3 cup poppyseeds

Butter in einem kleinen Topf schmelzen lassen. Zitronenschale abreiben und Zitronen auspressen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel vermischen. 

Melt the butter in a small pan. Grate lemon zest and squeeze the lemon. Mix dry ingredients in a small bowl.


In einer zweiten Schüssel die feuchten Zutaten vermengen und den Mohn unterrühren. Die trockenen Zutaten hinzufügen und alles miteinander vermischen.  

In a second bowl combine the wet ingredients and add poppyseeds. Fold in the dry ingredients.


Eine Pfanne auf mittlerer Hitze aufwärmen und die Pancakes nach und nach in der Pfanne backen bis sie auf beiden Seiten goldgelb sind. Die Pancakes am besten noch warm mit Ahornsirup servieren.

Warm up a pan on medium heat and bake the pancakes one by one until they're golden on both sides. Serve pancakes when they're still warm with maple syrup.


Es gibt viel zu tun. Bei der Arbeit, bei der Reiseplanung und bei den Vorbeitungen für unsere Kätzchen. Dieses Wochenende ist außerdem die Familie zu Besuch. Naja, eigentlich nur die Kids. Die Erwachsenen sind immer viel zu beschäftigt oder zu bequem um vorbeizukommen. Deshalb werden wir im August noch einmal in die Heimat fahren. Es ist alles etwas stressig. Wie immer. Aber ich freue mich sehr auf unsere Reise in die USA und nach Kananda. Und darauf unsere neuen Familienmitglieder bald bei uns begrüßen zu dürfen. Ich wünsche euch einen wunderschönen, sonnigen Sonntag!

Life's still busy with work, travel plans and our kitties moving in really soon. This weekend the family's visiting us in Munich. Well, actually only the kids, the adults are always way too busy or too comfy. And since not everyone could come, we're going home in August as well. So it's a bit stressful. As usual. But I really look forward to our trip to the USA and Canada and to have our new family members with us soon. I wish you a great, sunny sunday!


Travel: Strandtag auf Dugi Otok

Sonntag, 7. August 2016

Die letzten Wochen waren busy. Sowohl privat als auch beruflich. Und so schön der kleine Urlaub war, er war auch etwas stressig, weil wir sehr viel gefahren sind. Unter anderem mit der Autofähre auf die kleine kroatische Insel Dugi Otok. Ihr wisst, ich teile stets schöne und weniger schöne Erfahrungen mit euch. Diese fällt eher in die letzte Kategorie. 

Those last weeks were kinda busy. My personal as well as my working life. Although our little vacation was beautiful it was stressful as well. We were always on the road. One of our trips led us to a small Croatian island called Dugi Otok. You know that I like to share nice and not so nice adventures with you. This one falls into the second category. 


Ich möchte diese schöne Insel gar nicht schlecht machen. Für uns war es aber definitiv nicht die richtige Wahl. Zu meinem Traumurlaub gehört es definitiv nicht nach einer kurzen Nacht sehr, sehr früh aufzustehen, um mich mit dem Auto in die Schlange einzureihen, die auf die Fähre wartet. Wir standen somit in der Frühe, wie uns geraten wurde, nutzlos 1 1/2 Stunden am Fährhafen herum. Wir hatten gehofft dann zumindest auf der Fähre etwas Schlaf nachholen zu können. Dazu hätten wir erst einmal einen Platz finden müssen, an dem wir länger als ein paar Minuten verweilen können. Drinnen war es überklimatisiert und voller schreiender Kinder. Nichts gegen schreiende Kinder, das tun sie nun mal. Schlecht nur, wenn man Schlaf nachholen möchte. Draußen gab es nur Plätze, bei denen einem die Sonne auf den Kopf brannte oder man vom Fahrtwind fror. Mein Fehler übrigens. Eine Jacke wäre eine gute Idee gewesen. Nach 1 1/2 Stunden Fahrt fanden wir draußen einen Platz auf dem Fußboden, neben dem netten Tier dort oben und machte noch kurz die Augen zu. Die Fähre hatte Verspätung, also fuhren wir etwa zwei Stunden.

I don't mean to talk this beautiful island down. But for us it was the wrong decision to go there. My dream vacation doesn't contain getting up really, really early after a short night to get in line at the ferry port. We've been waiting for 1 1/2 hours, just as the girls at the ticket office suggested. Our hope was that we could get some sleep on the ferry. Maybe this would have been an option if we found a spot to sit for longer than half an hour. Inside it was way too cold because of the air conditioning and way too loud because there's a ton of screaming kids. Outside there are some seats in the sun where you get instantly sunburned and some seats in the shade where you freeze to death. Kinda my fault, 'cause I forgot to bring a jacket. 1 1/2 hours later we found a spot on the floor and napped next to our new doggy friend for some minutes. Of course the ferry was running late so that it took us two hours to get to the island.


Aber das macht man ja alles gerne mit, wenn man dann zur Belohnung auf einer (halbwegs) einsamen Insel landet. Diese Hoffnung hatte sich dann mit dem ersten "malerischen" Strand erledigt. Wir zahlten erstmal munter Parkgebühr, um dann den Strand nach ein paar Minuten wieder zu verlassen. Die Sonne wurde von den hellen Steinen knallhart reflektiert, sodass man kaum etwas sehen oder die Hitze ertragen konnte. Für mich als Sonnenbrandofer ist ein Strand ohne jegliche Möglichkeit sich in den Schatten zu verziehen ohnehin schon etwas schwierig. Es gab vereinzelt ein paar Schirme für die man, wie gehabt, zahlen konnte. Die waren aber ohnehin alle belegt. Und auch sonst gab es keinen Platz für uns auf diesem kleinen, steinigen Strandabschnitt. Abgesehen davon wäre Schwimmen dort eh nur schwer machbar, denn das Wasser war am Anfang sehr lange flach und dann lagen bereits etliche Boote vor Anker.

All that could be totally worth it as long as you end up on a lonely island. We gave up this idea when we saw the first "picturesque" beach. We paid the parking fee only to leave the beach minutes later. The sun was reflected by the white stones and it was unbearably hot. As I get sunburned quickly it's always a bit difficult if there's no shade available. And there wasn't. Even all the sunshades you have to pay for were occupied. Besides that there was just no room for us at this tiny stony beach. And even if we had found a place, swimming wasn't a real option anyway. The water was shallow and when you reached the deep water, there were already lots of boats anchored. 


Wir lassen uns ja nicht entmutigen, also fuhren wir als Nächstes zum berühmten Leuchtturm von Dugi Otok. Seine Pracht könnt ihr auf dem Bild bewundern. Und legten uns am nahgelegenen Strand unter einen Pinienbaum. Die Zikaden waren dort übrigens so laut, dass man Instant Kopfweh bekam. Dort konnte mein Freund wenigstens eine Runde schwimmen und ich hatte Schatten. Schön wars aber leider nicht. Da wir noch viel, viel Zeit hatten bis die nächste Fähre kam, probierten wir noch einen weiteren Strand aus. Der war fast leer. Aber leider so steinig, dass man nicht ins Wasser gehen konnte. Wollte man auch nicht unbedingt, wenn man sah, was da alles an Müll herumlag. Soviel zu unserem Strandtag... Ich wollte euch eigentlich nur ein paar Bilder zeigen und bin in einen Leidenbericht übergegangen. So schlimm war es nicht. Wir hatten einen schönen Tag, weil wir zusammen Zeit verbringen konnten und es am Meer eigentlich immer schön ist, zumal das Wasser in Kroatien besonders blau ist. Ich kann aus meiner Erfahrung heraus Dugi Otok und die unentspannte Anreise dorthin nicht wirklich empfehlen. Möglicherweise lohnt sich aber ein Besuch außerhalb der Saison, wenn die Strände nicht so überfüllt sind.

We didn't get discouraged by this first impression and drove on to see the famous lighthouse of Dugi Otok. Unfortunately it wasn't as impressiv as described. But see for yourself. We tried out another beach close to the lighthouse. The cicadas were unbelievably loud so that I got an headache instantly. But at least by boyfriend got to swim there for a bit and I had shade unterneath the pine trees. Stil it wasn't such a nice place to stay so that we continued our search, since we still had some time left before the next ferry left for the main land. We tried out another beach which was almost empty. Yay. But so stony that you couldn't go into the water. Besides, there was trash everywhere. Nay. My initial plan was to show you some nice beachy pictures of our holiday and now I wrote a full tale of my sufferings. It wasn't so bad after all. We had a really nice day since we spent it together and it's always great to be at the ocean. Especially since the Croatian ocean is particularly blue und nice to look at. But from my experience I can't recommend Dugi Otok and the effort it takes to get there. I just can imagine that it might be a night place off-season with less people crowding the beaches.


Rezept: Salat mit Blaubeeren, Mandeln und Mohndressing

Donnerstag, 21. Juli 2016

Wenn man versucht jeden Abend frisch zu kochen, muss es auch mal schnell gehen. Im Sommer bieten sich Salate dafür hervorragend an. Eine Salatvariation hat uns besonders gut gefallen: mit Blaubeeren, Mandeln, Feta und einem Mohndressing. Deshalb teile ich das Rezept flott mit euch. 

Preparing a homemade meal everyday can be quite challenging. Sometimes there's just no time. In the summertime salads are great for dinner 'cause it usually doesn't take loads of time to fix them. This salad with blueberries, almonds, feta cheese and a poppy seed dressing was quite good. Reason enough to share it with you.


Zutaten für 2 Personen

2 Salatherzen
100 g Blaubeeren
1 Handvoll Mandeln
100 g Feta
2 EL Balsamico Bianco
1 TL Zitronensaft
1 EL Olivenöl
1 TL Honig
1 TL Mohn

2 lettuce hearts
100 g blueberries
1 handful almonds
100 g feta cheese
2 tbsp balsamic vinegar
1 tsp lemon juice
1 tbsp olive oil
1 tsp honey
1 tsp poppy seeds

Die Zubereitung ist denkbar einfach. Die Salatherzen klein schnippeln, die Blaubeeren waschen und den Feta mit der Hand zerbröseln. Alles mit den Mandeln in eine Schüssel - oder direkt auf einen Teller - geben. Für das Dressing Balsamico, Zitronensaft, Olivenöl, Honig und Mohn verrühren. Dressing über den Salat geben.

Fixing the salad is quite easy. Just cut the lettuce hearts into bite-size bits, clean the blueberries and crumble the feta cheese with your hands. Toss everything together in a bowl - or serve it on plates - and add the almonds. Mix balsamic vinegar, lemon juice, olive oil, honey and poppy seeds in a small bowl. Pour the dressing over the salad.


Das Rezept ist schnell zubereitet und man braucht nicht viele, komplizierte Zutaten. Probiert es mal aus! Ich verabschiede mich hiermit in den Kurzurlaub. Wohin es geht weiß ich noch immer nicht. Aber warm soll es werden. Und der Bikini muss mit. Ich wünsche euch ein fantastisches Sommerwochenende!

This salad doesn't need any hard to get ingredients and it's made so quickly. Just try it! With this post I say my good bye 'cause we're off to our short trip. I still don't know the destination. But it's supposed to be warm. And I'm packing my bikini. I wish you a fantastic summer weekend. 



Rezept: Lemon Blueberry Cake

Sonntag, 17. Juli 2016

Diesen Kuchen habt ihr womöglich neulich schon auf Instagram gesehen. Es war der Geburtstagskuchen zum Ehrentag meiner lieben Freundin und zeitweiligen Mitbewohnerin. Das ursprüngliche, amerikanische Rezept hatte nur ein Manko: Für den deutschen Gaumen war das Frosting arg süß. Das habe ich in meinem Rezept etwas angepasst. 

You might have seen this cake on my instagram account. It was my friend's - and temporary roommate's - birthday cake. The original, American recipe had only one flaw: It was way too sweet fot the German taste. I tried to adjust that in my recipe.


Zutaten

230 g weiche Butter
250 g Zucker
100 g brauner Zucker
4 Eier, Größe L
345 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Päckchen Vanillezucker
1/2 TL Salz
240 ml Buttermilch
Schale und Saft von 3 Zitronen, mittelgroß
260 g Blaubeeren
1 EL Mehl
224 g Frischkäse
115 g weiche Butter
200 g Puderzucker
2 TL Sahne
1 Prise Salz

1 cup butter, softened
1 + 1/4 cup sugar
1/2 cup light brown sugar
4 eggs, large
3 cups flour
1 tbsp baking powder
1 pckg vanilla sugar
1/2 tsp salt
1 cup buttermilk
zest + juice of 3 lemons, medium sized
1 + 1/2 cups blueberries
1 tbsp flour
8 oz cream cheese
1/2 cup butter
3 + 1/2 cups confectioners sugar
2 tbsp heavy cream
pinch salt

Ofen auf 180 Grad (Ober- / Unterhitze) vorheizen. Eine Springform einfetten und mit Mehl bestäuben. Wenn ihr mehrere Formen der gleichen Größe habt, könnt ihr die Lagen natürlich auch gleichzeitig backen, ich habe es nacheinander gemacht. Da meine Form relativ groß war, hat es bei mir nur für 2 Schichten gereicht, mit kleineren Formen könnt ihr natürlich auch drei machen.

Preheat your oven to 180 degrees celsius (350 fahrenheit). Grease and flour a cake pan. If you have more than one pan of the same size, you can bake the layers simultaneously. I did it one at a time. My pan was rather big so that the dough was just enough for two layers, with a smaller pan you can make three out of it.


Mit dem Handrührer die Butter ca. 1 Minute cremig aufschlagen. Weißen und braunen Zucker hinzufügen und auf mittlerer Geschwindigkeit ca. 2-3 Minuten unterrühren. Dann weitere 2 Minuten die Eier untermischen. Mehl, Backpulver, Vanillezucker und Salz in einer neuen Schüssel vermengen. Dann die trockenen Zutaten nach und nach unter die feuchten geben und alles miteinander vermengen. Schließlich noch Milch, Zitronenschale und -saft hinzufügen. Die Blaubeeren in 1 EL Mehl wälzen und vorsichtig unterheben. 

Beat the butter with a handheld mixer about 1 minute until creamy. Add white and brown sugar und mix on medium-high speed for 2-3 minutes. Beat in the eggs for another 2 minutes. In a new bowl combine flour, baking powder, vanilla sugar and salt. Add the dry ingredients to the wet and beat on low speed for a few seconds, then remove the mixer and stir in milk, lemon zest and lemon juice. Cover the blueberries with 1 tablespoon of flour and fold into the batter.


Teig in Springform(en) füllen und für ca. 30 Minuten in den Ofen geben. Wenn ihr drei Lagen macht, dann reichen 25 Minuten. Kuchen nach dem Backen komplett auskühlen lassen. Währenddessen könnt ihr schon einmal das Frosting vorbereiten. Dazu Frischkäse und Butter ca. 3 Minuten mit dem Handmixer verrühren. Puderzucker, Sahne und Salz hinzufügen. Auf höchster Stufe noch einmal 3 Minuten mixen. Den Kuchen nach und nach mit Frosting bestreichen, zuerst Lage für Lage und anschließend den Rand. Nun den Kuchen noch mit Blaubeeren und einer Zitronenscheibe dekorieren und bis zum Anschneiden in den Kühlschrank stellen.

Fill the batter into the cake pan(s). If you're making two layers, you bake the cake for about 30 minutes. For two layers 25 minutes should be enough. Let the cake cool off completely after baking. In the meantime prepare the frosting by beating cream cheese and butter on medium speed for 3 minutes. Add confectioners' sugar, 1 tablespoon cream and salt. Beat for 3 more minutes. Cover the cake with frosting starting with the layers and finishing with the sides. Top it with some blueberries and a slice of lemon and store it in the fridge until serving.


Ich verbringe das Wochenende übrigens in der Heimat und versuche endlich einige gute Freunde wiederzusehen. Seitdem wir in München leben gestaltet sich das manchmal unheimlich schwierig, da merkt man wie kurz so ein Wochenende wirklich ist. Noch eine Woche arbeiten und dann brechen wir zu meinem Geburtstagstrip auf. Ich bin genauso ahnungslos und gespannt wie ihr. Wie immer, werde ich euch bei Instagram - und wenn ich es nicht wieder vergesse auch bei facebook - auf dem Laufenden halten. Habt einen schönen Sonntag und einen guten Start in die Woche!

I'm spending the weekend in my old hood and I'm trying hard to meet some good friends. Since we've been living in Munich this a quite complicated task. You realize how short a weekend actually is. One more week to go and we're leaving for my surprise birthday trip. I'm just as clueless as you are. As usually I will keep you up to date via Instagram - and of course on facebook if I don't forget about. Have a great sunday and a good start into the week.


Tandem Fallschirmsprung

Sonntag, 10. Juli 2016

Heute bekommt ihr mein Gesicht so häufig zu sehen wie noch nie. Ich führe euch nämlich durch meine Emotionen am bisher verrücktesten Tag meines Lebens. Vorab möchte ich anmerken, dass ich unter Höhenschwindel und Flugangst leide. Allerdings bin ich ein großer Vertreter der Theorie, dass man sich seinen Ängsten stellen sollte, um sie zu überkommen. Wie ihr bereits gemerkt habt, hindert mich meine Flugangst nicht daran immer wieder in einen Flieger zu steigen und die Welt zu bereisen. Diesmal sah die Situation aber noch etwas anders aus: Ich wollte in 4.000 Metern Höhe aus einem klitzekleinen Flugzeug springen. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war, wie klein und rappelvoll dieser Flieger sein würde. Die Tür ging kaum zu, nachdem ich Platz genommen hatte auf dem Schoß meines Tandem-Masters - auch eine Erfahrung für sich.

Today's post shows my face quite often. More often than you're used to. I will lead you through my emotions during the so far craziest day of my life. Beforehand I'd like to mention that I suffer from height vertigo and I have a fear of flying. But I'm a huge fan of overcoming your fears. As you might have noticed my fear of flying doesn't stop me from traveling the world. But this time the situation was a bit different: I planned to jump out of a tiny plane in a height of 4.000 meters. At this moment I didn't even know how tiny and packed this plane would be. The door would hardly close when I took place on my tandem-master's lap - by the way, that was an experience for itself. 


Das Warten im Vorfeld ist fast schlimmer als der Sprung ansich. Man bekommt dann doch nochmal Zweifel und versucht deshalb möglichst nicht zuviel nachzudenken. Am besten helfen dabei lustige Gefährten. Die Joggingbuxen waren übrigens beim Sprung gewünscht. 

The waiting is even worse than the jump. All your doubts come up and you concentrate on not thinking too much. During the waiting time good company is worth a mint. By the way: The sweatpants were mandatory for the jump.


Nach einem kurzen Aufklärfilm wird man für den Sprung eingekleidet in einen feschen Overall und kurz bevor es losgeht erhält man dann die volle Montur. Wobei ich empfehlen würde die schicke Mütze und die Brille erstmal wegzulassen. Sieht auch auf Bildern nicht gut aus. Oben seht ihr den Beweis. Wenn dann der eigene Name auf dem "Absprungbrett" erscheint wird einem erst recht mulmig zumute. Aber dann geht eh alles ganz schnell. Das Flugzeug kommt an, die Tandem-Master zeigen den Weg und ehe man sich versieht sitzt man im Flieger und gewinnt an Höhe.

After a short educational film you get dressed for the jump. First in a nice overall and later in the whole gear. I would highly recommend not putting on the headgear and goggles before you're actually in the plane and about to jump. It looks really silly on the pictures - for evidence just look up. When your name appears on the flight plan you're getting quite nervous. From this point on everything goes really quick. The plane arrives, your tandem-master leads the way and then you're already in the plane und it's gaining hight. 


Und dann ist es auch schon wieder vorbei. Neeeeein. Ich hab natürlich den wichtigsten Teil ausgelassen. Für mich persönlich war der beste Moment als hoch oben der Pilot die Tür öffnete und man innerhalb von Sekunden an den Tandem-Master geschnallt, aber sonst vollkommen frei, aus dem Flugzeug hing und einen Augenblick später auch schon im Sturzflug nach unten war. Schlimmer als das Warten am Boden war übrigens das Warten im Flugzeug. Ich war vor Angst praktisch gelähmt. Der Fall war im ersten Moment super, wie eine unheimlich rasante Achterbahnfahrt. Ich hatte wohl etwas Pech, weil meine Brille hochrutschte und ich irgendwann die Augen schließen musste. Dann kam aber auch schon ein fester Ruck und wir schwebten mit unserem Fallschirm im Himmel. Mein Pech setzte sich dann fort, weil mir ganz schön übel wurde. Und das bei einer so grandiosen Aussicht. Mein armer Tandem-Master hatte mit mir sicherlich keinen leichten Tag. Am Boden angekommen war ich aber wirklich happy. Ich bin stolz, dass ich das durchgezogen habe. Ohne meine grandiose Begleitung hätte ich das nie gemacht. Trotz Übelkeit und anschließendem "Adrenalinschock" (ich hatte flirrende Flecken vor den Augen bis ich ein gigantisches Glas Cola in einem Zug geleert hatte) kann ich euch aus meiner Erfahrung einen Tandem-Sprung nur empfehlen. Just do it!

And then it's already over. Nooooo, just kidding. I skipped the most important part. The best moment for me was when the pilot opened the door and a few seconds later I was hanging out of the plane - of course still attached to my tandem-master - and in an instant we were falling towards the ground. By the way, even worse than the waiting time on the ground was the time on the plane. I was paralyzed by fear. The fall itself was great, at least until my goggles slipped up and I couldn't see anymore. It felt like a really fast rollercoaster ride. I had to close my eyes until I felt a jerk and we were gliding with our parachute. Soon I felt really sick. I didn't expect that my motion sickness would be a problem but it was. I tried to enjoy the view but was relieved when we reached the ground. My poor tandem-master had a hard time with me. I felt so sorry for him. Back on solid ground I was just happy and proud that I overcame my fears. But I wouldn't have done this without my one-of-a-kind company. Despite my sickness and the "adrenaline shock" I suffered from afterwards (I had a flickering in front of my eyes until I drank a giant coke) I highly recommend you a tandem jump. Just to it.