Montag, 6. Oktober 2014

Somewhere in Montserrat

Seid ihr bereit für ein paar allerletzte Barcelona Eindrücke? Zur Abwechslung verlassen wir heute sogar einmal die Stadt. Es geht zunächst ins beschauliche Sant Cugat del Vallès. In ein Café, das ich euch unbedingt ans Herz legen will, wenn ihr euch in der Gegend um Barcelona herumtreibt: das Somewhere.


Wie ihr sehen könnt, ist nicht nur die Einrichtung was Besonderes - viel Altes und Selbstgemachtes - auch das Essen kann einiges. Gut, unsere Frühstückswahl war eher ungewöhnlich: gebratene Blutwurst, Tomaten, Eier und Tintenfisch auf Brot. Es gibt aber auch ganz "normale" Sachen, zum Beispiel tollen Kaffee und Red Velvet Cake. Von dort aus ging es weiter zur Benediktinerabtei Santa Maria de Montserrat, die auf einem hohen, hohen Berg liegt - was bei mir nicht nur zu Übelkeit, aufgrund der turbulenten Autofahrt, führte, sondern auch zu akkutem Höhenschwindel. Ich bin schon eine Mimmi. Dass ich euch dieses Ausflugsziel dennoch empfehle, spricht jedoch umso mehr dafür, oder? 


Falls ihr es bei Instagram noch nicht mitbekommen habt: Das lange Wochenende habe ich im Krankenlager mit einer Lebensmittelvergiftung verbracht. Tip top, oder? So möchte man das erste ruhige Wochenende nach der Diplomprüfung und das allererste Wochenende überhaupt in einer neuen Wohnung verbringen, oder? Mehr muss ich vermutlich nicht dazu sagen. Ich muss jetzt erstmal meine positiven Geister heraufbeschwören, war alles nicht ganz easy in letzter Zeit. Ich hab gehört, da soll Backen helfen...


Mein Design mit spreadshirt.de

Da bin ich wieder. Naja, noch nicht ganz. Ich stecke noch mitten im Umzug, und die Küche ist noch nicht wirklich bereit für eine Backsession. Dabei habe ich für meine Diplomprüfung die besten Blueberry Muffins ever gebacken - und natürlich im Stress keine Fotos gemacht - die muss ich unbedingt noch mit euch teilen. Heute gibt es aber einen kleinen Sneak Peak auf mein Diplomprojekt: Ein Breakfast Truck für Düsseldorf.
 

Ich hatte das Glück gegen Ende meines Diploms den Shop von spreadshirt.de testen zu dürfen. So konnte ich mein Logodesign auf eine tolle Küchenschürze drucken lassen - die hatte ich zum Ende meiner Präsentation auch an. Ihr seht es ja selbst, die Schürze sieht einwandfrei aus (so knittrig war sie bei der Lieferung übrigens nicht, das ist erst beim Umzug passiert und das Bügeleisen ist verschollen). Ich habe noch einen schwarzen Beutel bestellt, da ist die Farbe des Logos aber nicht gut rübergekommen.


Ingesamt war ich mit dem Shop sehr zufrieden. Ich hätte mir nur eine Warnung gewünscht, dass Gelb auf einer schwarzen Tasche nicht gut aussieht. Sonst war alles top: Bestellvorgang, Liefergeschwindigkeit und Kundenservice. Im Shop gibt es nicht nur Schürzen, sondern beispielweise auch tolle Topmodel Taschen oder coole Mädchen Pullover.  Alle Produkte können mit dem eigenen Design, Fotos oder Text bedruckt werden. Daumen hoch von mir. Den Service werde ich in Zukunft sicher für das eine oder andere persönliche Geschenk nutzen. Ansonsten packe ich noch flott die letzten Kartons aus, und melde mich dann ganz bald mit neuer Energie wieder bei euch.

Donnerstag, 18. September 2014

chök Barcelona

Alle Leser mit knurrendem Magen müssen jetzt ganz stark sein. Denn durch diesen Beitrag wird es garantiert nicht besser. chök ist meine ganz große Barcelona Liebe. Die Produkte sehen nicht nur beeindruckend aus - leider werden die Bilder dem gar nicht gerecht -, sie schmecken auch sensationell gut. Und die Inhaber sind trotz ihrer großen Popularität unheimlich sympathisch. Versprecht mir, dass ihr diesem Laden bei eurem nächsten Barcelona Trip einen Besuch abstattet.


Wir hatten übrigens einen Crème brûlée Cronut und einen Coconut Donut. Die hatten wir so schnell verschlungen, dass keine Zeit für Bilder blieb. Übrigens war der Laden gerade voll, die Besitzer haben uns deshalb angeboten in der "Küche" zu sitzen während dort bereits Nachschub produziert wurde. Ich fand natürlich unheimlich spannend der sympathischen Damen dabei zuzuschauen und ein wenig zu plaudern. Seht ihr, wie ich die Auslage im Schaufenster angiere? Etwas peinlich ist es ja schon. Aber verständlich, oder? 


Donnerstag, 11. September 2014

Barcelona Food Heaven

Wird nicht besser hier. Aber das Diplom ist ja mittlerweile auch in greifbarer Nähe. Da heute Abend aber irgendwie nichts mehr geht, kann ich mich ja auch endlich (ein klein wenig) dem Blog widmen. Hatte ich schon erwähnt, dass Barcelona essenstechnisch eine tolle Überraschung war. Leider habe ich die besten Sachen gar nicht fotografisch festgehalten. Aber zumindest kann ich euch hier davon erzählen.


Und was passt besser zu gutem Essen als ein wenig Kultur? Das zweite Bild stammt aus dem MEAM (Museu Europeu d'Art Modern). Dort sind noch viel mehr Bilder entstanden, aber die erspare ich euch diesmal. Ihr bekommt von mir nur den Tipp das Museum unbedingt einmal zu besuchen, sowas habt ihr sicher noch nicht gesehen. Ich war ganz verliebt in einige Exponate. 


Das erste und vorletzte Bild stammen aus einem kleinen Café namens "Market Cuina Fresca". Dort gibt es guten Kaffee und leckere Snacks. Ganz in der Nähe findet ihr Skye Coffee, das ist ein silberner Citroen HY, geparkt in einer alten Lagerhalle. Sehr empfehlenswert. Der verlockend rote Apfel sieht übrigens besser aus als er schmeckt. Er stammt aus "La Patisseria", die leider überhaupt nicht überzeugt hat. Meine absoluten Highlights waren aber chök (dazu folgt noch ein Post) und das Café Caravelle (dort gibt es überragende Tacos und tolles Bier) - beide Läden sind zudem unheimlich zentral. In der Altstadt findet ihr außerdem "The Box", ein eher dunkler, kitschiger Laden mit großen Hot Dogs und genialen, günstigen Cocktails. So, das sollte vermutlich reichen. Ich begebe mich langsam in den Endspurt. Ich wünsche euch einen angenehmen Freitag und ein wunderbares Wochenende.

Mittwoch, 3. September 2014

Mango-Avocado-Salat mit Mozzarella

Haha, hab ichs doch noch geschafft einen weiteren Blogpost vor dem Diplom rauszuhauen. Das aber auch nur, weil ich auf Rückmeldung vom Dozenten gewartet habe, und nicht groß weiterarbeiten konnte. Da dachte ich mir, ich könnte den leckersten Salat seit langem mit euch teilen: einen Feldsalat mit Mango, Avocado und Büffelmozzarella mit Orangen-Chili-Dressing. Schmeckt noch besser als es klingt. Und ist, mal wieder, sehr einfach zubereitet.


 Wascht den Rucola gründlich ab und lasst ihn gut abtropfen. Schneidet Mozzarella, Mango und Avocado in Würfel, und gebt dann alles zum Rucola. 


Für das Dressing müsst ihr den Orangensaft in einen Topf etwa auf die Hälfte einkochen, das dauert nicht lange. Gebt dann etwas Salz, Pfeffer und eine klein geschnittene Chilischote hinzu. Dazu kommen nun noch Olivenöl und Honig, und alles wird ordentlich miteinander verrührt.


Gebt das Dressing zum Salat und mischt alles einmal durch. Wartet nicht zu lange mit dem Essen, damit die Avocado noch schön frisch und grün ist. Und lasst es euch schmecken!


Ich bin gespannt, was es in den nächsten Wochen bei mir zu essen geben wird, wenn ich erst einmal 24h an den Schreibtisch gefesselt bin. Vielleicht ist mein Freund ja so lieb und versorgt mich mit Nahrungsmitteln. Wenn nicht plötzlich unfassbar großer Stress ausbricht, dann versuche ich die Tage noch einmal von mir hören zu lassen.


Freitag, 29. August 2014

Streets of Barcelona

Ruhig hier, nicht wahr? Ihr kennt mich ja schon eine Weile. Es ist fast September. Prüüüüüfungsphase. Voraussichtlich die letzte ever. Mein Diplom steht an. Entsprechend geht es mir nervlich. Wenn ich nur ans Bloggen denke, überwältigt mich mein schlechtes Gewissen - der Kopf sollte stets prall gefüllt sein mit Themen rund ums Diplom. Ich versuche dennoch ab und zu einen Post einzuschmuggeln. Es stehen noch ein paar Rezepte aus und viele Bilder aus Barcelona, New York und Boston. Eine Runde bekommt ihr heute. 

 
 

Ich glaube, wir haben verschiedene Facetten der Stadt kennengelernt, und ich war mehr als positiv überrascht. Vor allem in kulinarischer Hinsicht, aber dazu kommen wir auch noch. Achja, sind euch meine erröteten Haare aufgefallen? Die sind mittlerweile schon wieder fast "normal", da war die Farbe noch frisch - und viel zu grell. Das ist übrigens das Resultat, wenn man viel zu viel Zeit allein zu Hause mit seiner Diplomarbeit verbringt. Ich bin deshalb mittlerweile ein treuer Gast in Düsseldorfs Cafés und versuche beim Arbeiten so ein wenig unter Menschen zu kommen. Ich hoffe, du schaffe es bald wieder von mir hören zu lassen.