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Tandem Fallschirmsprung

Heute bekommt ihr mein Gesicht so häufig zu sehen wie noch nie. Ich führe euch nämlich durch meine Emotionen am bisher verrücktesten Tag meines Lebens. Vorab möchte ich anmerken, dass ich unter Höhenschwindel und Flugangst leide. Allerdings bin ich ein großer Vertreter der Theorie, dass man sich seinen Ängsten stellen sollte, um sie zu überkommen. Wie ihr bereits gemerkt habt, hindert mich meine Flugangst nicht daran immer wieder in einen Flieger zu steigen und die Welt zu bereisen. Diesmal sah die Situation aber noch etwas anders aus: Ich wollte in 4.000 Metern Höhe aus einem klitzekleinen Flugzeug springen. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war, wie klein und rappelvoll dieser Flieger sein würde. Die Tür ging kaum zu, nachdem ich Platz genommen hatte auf dem Schoß meines Tandem-Masters – auch eine Erfahrung für sich.
Today’s post shows my face quite often. More often than you’re used to. I will lead you through my emotions during the so far craziest day of my life. Beforehand I’d like to mention that I suffer from height vertigo and I have a fear of flying. But I’m a huge fan of overcoming your fears. As you might have noticed my fear of flying doesn’t stop me from traveling the world. But this time the situation was a bit different: I planned to jump out of a tiny plane in a height of 4.000 meters. At this moment I didn’t even know how tiny and packed this plane would be. The door would hardly close when I took place on my tandem-master’s lap – by the way, that was an experience for itself. 
Das Warten im Vorfeld ist fast schlimmer als der Sprung ansich. Man bekommt dann doch nochmal Zweifel und versucht deshalb möglichst nicht zuviel nachzudenken. Am besten helfen dabei lustige Gefährten. Die Joggingbuxen waren übrigens beim Sprung gewünscht. 
The waiting is even worse than the jump. All your doubts come up and you concentrate on not thinking too much. During the waiting time good company is worth a mint. By the way: The sweatpants were mandatory for the jump.
Nach einem kurzen Aufklärfilm wird man für den Sprung eingekleidet in einen feschen Overall und kurz bevor es losgeht erhält man dann die volle Montur. Wobei ich empfehlen würde die schicke Mütze und die Brille erstmal wegzulassen. Sieht auch auf Bildern nicht gut aus. Oben seht ihr den Beweis. Wenn dann der eigene Name auf dem “Absprungbrett” erscheint wird einem erst recht mulmig zumute. Aber dann geht eh alles ganz schnell. Das Flugzeug kommt an, die Tandem-Master zeigen den Weg und ehe man sich versieht sitzt man im Flieger und gewinnt an Höhe.
After a short educational film you get dressed for the jump. First in a nice overall and later in the whole gear. I would highly recommend not putting on the headgear and goggles before you’re actually in the plane and about to jump. It looks really silly on the pictures – for evidence just look up. When your name appears on the flight plan you’re getting quite nervous. From this point on everything goes really quick. The plane arrives, your tandem-master leads the way and then you’re already in the plane und it’s gaining hight. 

Und dann ist es auch schon wieder vorbei. Neeeeein. Ich hab natürlich den wichtigsten Teil ausgelassen. Für mich persönlich war der beste Moment als hoch oben der Pilot die Tür öffnete und man innerhalb von Sekunden an den Tandem-Master geschnallt, aber sonst vollkommen frei, aus dem Flugzeug hing und einen Augenblick später auch schon im Sturzflug nach unten war. Schlimmer als das Warten am Boden war übrigens das Warten im Flugzeug. Ich war vor Angst praktisch gelähmt. Der Fall war im ersten Moment super, wie eine unheimlich rasante Achterbahnfahrt. Ich hatte wohl etwas Pech, weil meine Brille hochrutschte und ich irgendwann die Augen schließen musste. Dann kam aber auch schon ein fester Ruck und wir schwebten mit unserem Fallschirm im Himmel. Mein Pech setzte sich dann fort, weil mir ganz schön übel wurde. Und das bei einer so grandiosen Aussicht. Mein armer Tandem-Master hatte mit mir sicherlich keinen leichten Tag. Am Boden angekommen war ich aber wirklich happy. Ich bin stolz, dass ich das durchgezogen habe. Ohne meine grandiose Begleitung hätte ich das nie gemacht. Trotz Übelkeit und anschließendem “Adrenalinschock” (ich hatte flirrende Flecken vor den Augen bis ich ein gigantisches Glas Cola in einem Zug geleert hatte) kann ich euch aus meiner Erfahrung einen Tandem-Sprung nur empfehlen. Just do it!

And then it’s already over. Nooooo, just kidding. I skipped the most important part. The best moment for me was when the pilot opened the door and a few seconds later I was hanging out of the plane – of course still attached to my tandem-master – and in an instant we were falling towards the ground. By the way, even worse than the waiting time on the ground was the time on the plane. I was paralyzed by fear. The fall itself was great, at least until my goggles slipped up and I couldn’t see anymore. It felt like a really fast rollercoaster ride. I had to close my eyes until I felt a jerk and we were gliding with our parachute. Soon I felt really sick. I didn’t expect that my motion sickness would be a problem but it was. I tried to enjoy the view but was relieved when we reached the ground. My poor tandem-master had a hard time with me. I felt so sorry for him. Back on solid ground I was just happy and proud that I overcame my fears. But I wouldn’t have done this without my one-of-a-kind company. Despite my sickness and the “adrenaline shock” I suffered from afterwards (I had a flickering in front of my eyes until I drank a giant coke) I highly recommend you a tandem jump. Just to it.

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