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Travel: Strandtag auf Dugi Otok

Die letzten Wochen waren busy. Sowohl privat als auch beruflich. Und so schön der kleine Urlaub war, er war auch etwas stressig, weil wir sehr viel gefahren sind. Unter anderem mit der Autofähre auf die kleine kroatische Insel Dugi Otok. Ihr wisst, ich teile stets schöne und weniger schöne Erfahrungen mit euch. Diese fällt eher in die letzte Kategorie. 
Those last weeks were kinda busy. My personal as well as my working life. Although our little vacation was beautiful it was stressful as well. We were always on the road. One of our trips led us to a small Croatian island called Dugi Otok. You know that I like to share nice and not so nice adventures with you. This one falls into the second category. 

Ich möchte diese schöne Insel gar nicht schlecht machen. Für uns war es aber definitiv nicht die richtige Wahl. Zu meinem Traumurlaub gehört es definitiv nicht nach einer kurzen Nacht sehr, sehr früh aufzustehen, um mich mit dem Auto in die Schlange einzureihen, die auf die Fähre wartet. Wir standen somit in der Frühe, wie uns geraten wurde, nutzlos 1 1/2 Stunden am Fährhafen herum. Wir hatten gehofft dann zumindest auf der Fähre etwas Schlaf nachholen zu können. Dazu hätten wir erst einmal einen Platz finden müssen, an dem wir länger als ein paar Minuten verweilen können. Drinnen war es überklimatisiert und voller schreiender Kinder. Nichts gegen schreiende Kinder, das tun sie nun mal. Schlecht nur, wenn man Schlaf nachholen möchte. Draußen gab es nur Plätze, bei denen einem die Sonne auf den Kopf brannte oder man vom Fahrtwind fror. Mein Fehler übrigens. Eine Jacke wäre eine gute Idee gewesen. Nach 1 1/2 Stunden Fahrt fanden wir draußen einen Platz auf dem Fußboden, neben dem netten Tier dort oben und machte noch kurz die Augen zu. Die Fähre hatte Verspätung, also fuhren wir etwa zwei Stunden.

I don’t mean to talk this beautiful island down. But for us it was the wrong decision to go there. My dream vacation doesn’t contain getting up really, really early after a short night to get in line at the ferry port. We’ve been waiting for 1 1/2 hours, just as the girls at the ticket office suggested. Our hope was that we could get some sleep on the ferry. Maybe this would have been an option if we found a spot to sit for longer than half an hour. Inside it was way too cold because of the air conditioning and way too loud because there’s a ton of screaming kids. Outside there are some seats in the sun where you get instantly sunburned and some seats in the shade where you freeze to death. Kinda my fault, ’cause I forgot to bring a jacket. 1 1/2 hours later we found a spot on the floor and napped next to our new doggy friend for some minutes. Of course the ferry was running late so that it took us two hours to get to the island.

Aber das macht man ja alles gerne mit, wenn man dann zur Belohnung auf
einer (halbwegs) einsamen Insel landet. Diese Hoffnung hatte sich dann
mit dem ersten “malerischen” Strand erledigt. Wir zahlten erstmal munter
Parkgebühr, um dann den Strand nach ein paar Minuten wieder zu
verlassen. Die Sonne wurde von den hellen Steinen knallhart reflektiert,
sodass man kaum etwas sehen oder die Hitze ertragen konnte. Für mich
als Sonnenbrandofer ist ein Strand ohne jegliche Möglichkeit sich in den
Schatten zu verziehen ohnehin schon etwas schwierig. Es gab vereinzelt
ein paar Schirme für die man, wie gehabt, zahlen konnte. Die waren aber
ohnehin alle belegt. Und auch sonst gab es keinen Platz für uns auf
diesem kleinen, steinigen Strandabschnitt. Abgesehen davon wäre
Schwimmen dort eh nur schwer machbar, denn das Wasser war am Anfang sehr
lange flach und dann lagen bereits etliche Boote vor Anker.

All that could be totally worth it as long as you end up on a lonely island. We gave up this idea when we saw the first “picturesque” beach. We paid the parking fee only to leave the beach minutes later. The sun was reflected by the white stones and it was unbearably hot. As I get sunburned quickly it’s always a bit difficult if there’s no shade available. And there wasn’t. Even all the sunshades you have to pay for were occupied. Besides that there was just no room for us at this tiny stony beach. And even if we had found a place, swimming wasn’t a real option anyway. The water was shallow and when you reached the deep water, there were already lots of boats anchored. 

Wir
lassen uns ja nicht entmutigen, also fuhren wir als Nächstes zum berühmten
Leuchtturm von Dugi Otok. Seine Pracht könnt ihr auf dem Bild bewundern. Und legten
uns am nahgelegenen Strand unter einen Pinienbaum. Die Zikaden waren
dort übrigens so laut, dass man Instant Kopfweh bekam. Dort konnte mein
Freund wenigstens eine Runde schwimmen und ich hatte Schatten. Schön
wars aber leider nicht. Da wir noch viel, viel Zeit hatten bis die
nächste Fähre kam, probierten wir noch einen weiteren Strand aus. Der
war fast leer. Aber leider so steinig, dass man nicht ins Wasser gehen
konnte. Wollte man auch nicht unbedingt, wenn man sah, was da alles an
Müll herumlag. Soviel zu unserem Strandtag… Ich wollte euch eigentlich nur ein paar Bilder zeigen und
bin in einen Leidenbericht übergegangen. So schlimm war es nicht. Wir
hatten einen schönen Tag, weil wir zusammen Zeit verbringen konnten und
es am Meer eigentlich immer schön ist, zumal das Wasser in Kroatien
besonders blau ist. Ich kann aus meiner Erfahrung heraus Dugi Otok und
die unentspannte Anreise dorthin nicht wirklich empfehlen. Möglicherweise lohnt sich aber ein Besuch außerhalb der Saison, wenn die Strände nicht so überfüllt sind.

We didn’t get discouraged by this first impression and drove on to see the famous lighthouse of Dugi Otok. Unfortunately it wasn’t as impressiv as described. But see for yourself. We tried out another beach close to the lighthouse. The cicadas were unbelievably loud so that I got an headache instantly. But at least by boyfriend got to swim there for a bit and I had shade unterneath the pine trees. Stil it wasn’t such a nice place to stay so that we continued our search, since we still had some time left before the next ferry left for the main land. We tried out another beach which was almost empty. Yay. But so stony that you couldn’t go into the water. Besides, there was trash everywhere. Nay. My initial plan was to show you some nice beachy pictures of our holiday and now I wrote a full tale of my sufferings. It wasn’t so bad after all. We had a really nice day since we spent it together and it’s always great to be at the ocean. Especially since the Croatian ocean is particularly blue und nice to look at. But from my experience I can’t recommend Dugi Otok and the effort it takes to get there. I just can imagine that it might be a night place off-season with less people crowding the beaches.

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1 Comment

  • Reply MyOwnMemento

    Schöner Bilder und der Hund ist ja zuckersüss!

    August 8, 2016 at 9:48 am
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